Tourentipp: Kocher-Jagst-Trail

Traumhaft Wandern oder Radeln in Hohenlohe

Die Triologie aus Kocher-, Jagst- und Bühlersteig im nordöstlichen Baden-Württemberg verbindet sich zum 193 Km langen Kocher-Jagst-Trail durch das Hoheloher Land. Die drei Flüsse bilden dabei den Rahmen, schmale Pfade mäanderen durch Flusstäler und über die angrenzenden Höhen. Ausgedehnte Wälder mit blumenreichen Wegrändern, sehenswerte Kirchen, Dörfer und historische Städte machen den Trail sehr abwechslungsreich. Die jeweiligen Start- und Endpunkte der drei Touren sind bequem mit der Bahn zu erreichen.

Touren-Tipp 1: Kocher-Steig

Wir lassen unser Auto in Crailsheim stehen und fahren mit der Bahn nach Schwäbisch-Hall. Das hübsche Städtchen verleitet zum Bummeln, aber uns zieht es weiter. Am Kocher entlang führt der Weg nach Norden. Auf schmalen Pfaden steigen wir auf die Hohenloher Ebene auf und dann nach Geislingen wieder hinab. Sonnige Feldwege geht es am Hang entlang nach Braunsbach und weiter nach Döttingen. Das Schlosshotel Döttingen geniessen wir nach fast 20Km sehr. Am nächsten Tag queren wir mehrmals das Tal, steigen durch Streuobstwiesen auf und erreichen Unterregenbach. Dort gibt es eine Krypta und bedeutende Ausgrabungen zu besichtigen. Weiter geht es durch ehemalige Weinlagen nach Heimhausen. Dort gönnen wir uns eine Übernachtung in der Jagstmühle. Die wunderbare Hohenloher Küche kann sogar über große Blasen hinweg helfen. Der abwechslungsreiche Weg führt am Hang entlang nach Eberbach. Von dort biegen wir ins einsame Rötelbachtal ab. Ein Gasthaus lädt zur Pause ein. Der letzte Abschnitt verläuft auf der Hohenloher Ebene zwischen Wald und freiem Feld nach Blaufelden. Die Bahn bringt uns von dort nach Crailsheim zurück.

Touren-Tipp 2: Jagst-Steig

Von Blaufelden wandern wir über kleine Pfade nach Kirchberg. Hoch über der Jagst thront das Städtchen mit malerischen Gassen und einem Schloß. Nach der morgendlichen Besichtigung folgen wir dem Ockenauer Weg aus Kirchberg hinaus. Im stetigen Auf und Ab dieser Etappe geht es auf lauschigen Pfaden an der Jagst entlang und dann wieder hinauf auch die Hohenloher Ebene. Am Ende erwartet uns Craislheim. Am nächsten Morgen weichen wir ein bisschen von der Route ab und folgen dem Trutenbach nach Osten. Zwischen Goldbach und Westgartshausen laufen wir durch ein weites Tal bevor wir vor Neuhaus wieder auf den Wanderweg treffen. Ab hier geht es am Waldrand nach Wildenstein. Führt der Weg in der Früh zunächst an Weihern und Bächen entlang, gelangt man nach Rechenberg in ein stilles Waldgebiet. Erst der Aufstieg zur Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg gewährt einen freien Blick auf Ellwangen. Lange sitzen wir hier oben und lassen unsere Tage Revue passieren. Dann lockt uns die gute schwäbische Küche in die Ellwanger Altstadt.


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