Tourentipp: Die Elbe mit dem Rad entdecken

Elberadweg zwischen Magdeburg und Schmilka

Mit dem Auto und den Rädern im Gepäck geht es zunächst nach Magdeburg (Jugendherberge mit Hotelflair). Morgen soll es entlang der Elbe Richtung tschechische Grenze gehen – so der Plan. Am nächsten Morgen: regnerisch und kalt und, was wir nicht bedacht haben, GEGENWIND ohne Gnade. Nach quälenden Kilometern dann die Entscheidung: nächster Bahnhof und dann eben an der tschechischen Grenze beginnen. Das Komfortable an Sachsen und Sachsen-Anhalt ist die kostenlose Fahrradmitnahme im ÖPNV. Also auch immer die Möglichkeit mit Rad und Gepäck per Bahn oder Bus preisgünstig wieder zurück zu fahren.

Im Schatten des Elbsandsteingebirges und seinen Ausläufern verbringen wir noch eine Nacht in Schmilka. Die nächsten Tage geht es dann immer an dem sehr gut ausgebauten und ausgeschilderten Elberadweg flussabwärts. Viele Etappen lassen sich beidseitig des Flusses fahren, oft kreuzen kleine Fähren, mit denen die Flussseite gewechselt werden kann. Die fast immer flache Strecke führt durch wunderschöne und abwechslungsreiche Natur, durch die Elbauen vorbei an vielen kleinen Dörfern. In fast allen Orten gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, viele Einkehrmöglichkeiten direkt am Wegesrand – von kleiner Imbissbude über Cafés hin zu Restaurants, je nach Geschmack und Geldbeutel.

Vorbei geht es an alten sehenswerten Städten wie Torgau, der Lutherstadt Wittenberg, Coswig, Pirna und natürlich Meißen und Elbflorenz Dresden.

Ein Abstecher lohnt sich auch nach Dessau, zum einen als Stadt des „Bauhaus“ und zum anderen ist das Wörlitzer Gartenreich einen Besuch wert. Schon alleine die abschließbaren Garagen für Fahrräder sind ein Erlebnis. Hier kann das Rad samt Gepäck während des Besuches geparkt werden.

Nach 330 km im Sattel und vollgepackt mit vielen Eindrücken sind wir wieder in Magdeburg gelandet. Unser Fazit: die Elbe ist auf jeden Fall eine (Rad-)Reise wert, sowohl für einen Mehrtagestrip als auch für ein verlängertes Wochenende.


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